Trampolin besser sturmfest machen

An Pfingsten 2014 fegte ein Orkan über Deutschland, die Schäden im Rheinland und Ruhrgebiet sind immens.
Umgefallene Bäume haben Autos und teilweise auch die Häuser zerstört. Doch es gab noch weitere Flugobjekte, die in diesen Tagen häufiger in fremden Gärten und auf der Straße zu sehen waren: Garten Trampoline.
Ein großes Trampolin ist ein gutes Flugobjekt. Es bietet viel Angriffsfläche für den Wind und kann so bei einem Sturm über viele Meter getragen werden. In Nachbars Garten oder auf der Straße können die Sportgeräte große Schäden verursachen. Wer für den Schaden haftet, ist im Einzelfall zu entscheiden. In der Regel wird es aber die Haftpflichtversicherung der Besitzer sein.
Der Orkan in diesem Jahr kam völlig unerwartet. Er kündigte sich als schweres Gewitter an, die meisten wurden von ihm überrascht. Schon nach wenigen Minuten tobte das Unwetter so stark, dass es nicht mehr möglich war, in den Garten zu gehen, um Spielgeräte festzumachen. Deswegen ist es umso wichtiger, für die Zukunft vorzusorgen. Machen Sie Ihr Trampolin also sturmfest.
Wie das am besten geschehen sollte, hängt von der Größe und den Umständen ab.
Wenn möglich, befestigen Sie das Trampolin mindestens an jeder Seite mit einem stabilen Seil, einer Kette oder ähnlichem an einem verankerten Gegenstand oder an einem Baum. Das kann der Gartenzaun ebenso sein, wie die im Boden fest verankerte Schaukel. So verhindern Sie im Ernstfall, dass das ganze Spielgerät in Nachbars Garten oder über die Straße fliegt.
Wenn sich ein Sturm ankündigt, ist es außerdem empfehlenswert, abnehmbare Teile wie beispielsweise das Sicherheitsnetz ins Haus zu holen. Bei Unwetterwarnung sollten im Prinzip alle Spielgeräte ganz aus dem Garten entfernt werden.
Der Sturm an Pfingsten hat gezeigt, dass auch bei uns in Deutschland starke Unwetter möglich sind, aufgrund des weltweiten Klimawandels werden sie ganz sicher zunehmen.

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