Natürliche Hilfe gegen Pickel: Hausmittel aus der Natur

Was hilft gegen Pickel und Mitesser? In vielen Fällen helfen Hausmittel gegen Pickel mindestens genauso gut wie teure Kosmetika.


Unter Pickeln und Mitessern leiden sehr viele Menschen. Unreine Haut betrifft längst nicht mehr nur Teenager. Viele Frauen leiden besonders vor ihrer Periode unter verstärkter Talkbildung und entzündlichen Hautirritationen. In der Regel gehen diese Pickel von alleine wieder weg. Vereinzelte Pickel und Mitesser sowie vergrößerte Poren an Nase oder Kinn sind jedoch noch keine Akne. Leichte Hautunreinheiten kann man mit einfachen Hausmitteln selbst behandeln. Eine ausgeprägte Akne gehört jedoch in hautärztliche Behandlung.
Hausmittel gegen Pickel kennen die meisten Menschen. Besonders Heilkräuter wie Kamille oder das australische Teebaumöl wirken entzündungshemmend und helfen gegen Pickel. Man sollte jedoch besonders bei unreiner Haut nicht zu viel des Guten tun. Wer grundsätzlich unter Allergien leidet, reagiert möglicherweise auch auf Heilpflanzen und ätherische Öle. Reizarme Hausmittel gegen unreine Haut wie beispielsweise Naturjoghurt oder Heilerde sind normalerweise sehr gut verträglich. Ob Zahnpasta Pickel austrocknen kann, ist umstritten.


Das Dampfbad, ein beliebtes Hausmittel gegen Pickel


Das Dampfbad hilft nicht nur bei Erkältungen, sondern ist auch ein erfolgreiches Hausmittel gegen Pickel. Durch den heißen Dampf werden die Hautporen geöffnet und die Haut wird optimal auf eine folgende Gesichtsmaske vorbereitet. Dem Wasser können auch Kamillenblüten beigegeben werden. Die Kamille wirkt entzündungshemmend und antiseptisch. Wichtig ist jedoch, dass für ein Kamillendampfbad Kamillenblüten in Arzneimittelqualität verwendet werden. Hier ist eine vorgeschriebene Wirkstoffkonzentration garantiert. Kamillentee, wie er beispielsweise als preisgünstiger Beuteltee erhältlich ist, kann zwar verwendet werden, seine Wirkung ist jedoch wesentlich geringer. Am besten kauft man die Kamillenblüten für das Dampfbad in der Apotheke. Sie sind in der Regel recht preiswert. Für das Kamillendampfbad werden die Kamillenblüten zusammen mit dem Wasser aufgesetzt und bei geschlossenem Deckel zum Kochen gebracht. Auf 2 Liter Wasser gibt man etwa eine Handvoll Blüten. Wie ein Dampfbad gemacht wird, wissen die meisten Menschen. Damit es gegen Pickel wirken kann, sollte die Haut zuvor mit einer milden Seife oder einem entsprechenden Waschgel gereinigt werden, um Make-up-Reste und Schmutz zu entfernen. Ein Handtuch über dem Kopf verhindert, dass der Dampf entweichen kann.



Hilft langfristig gegen Pickel: das Peeling mit Zucker


Ein Peeling sorgt dafür, dass abgestorbene Hautschuppen entfernt werden. Eine der Ursachen für Pickel und Mitesser ist die Neigung der Haut zu verhornen. Dadurch verschließen sich die Hautporen und der Talg kann nicht mehr abfließen, Mitesser oder Pickel sind die Folge. Ein Peeling wirkt der Verhornung entgegen. Dies gilt allerdings nur, wenn es nicht zu häufig angewendet wird. Wer regelmäßig in kürzeren Abständen Peeling-Produkte anwendet, fördert damit sogar die Verhornung der Haut, da diese nicht genügend Zeit hat, sich zu erholen und zu erneuern. Es empfiehlt sich, ein Peeling alle zwei Wochen durchzuführen, das ist in der Regel ausreichend. Außerdem darf entzündete Haut nicht gepeelt werden. Wer also vorwiegend unter entzündeten Pickeln leidet, sollte kein Peeling durchführen.
Peelings werden als fertige Kosmetikprodukte angeboten. Ein bewährtes Hausmittel gegen Pickel ist das Zuckerpeeling. Das selbst gemachte Peeling ist nicht nur preiswert, sondern garantiert frei von chemischen Substanzen, welche die Haut irritieren können. Prinzipiell könnte man einfach etwas Zucker zwischen die Finger nehmen und das feuchte Gesicht damit abreiben. Einfacher ist es jedoch, den Zucker mit etwas Naturjoghurt zu einer geschmeidigen Peelingpaste zu verarbeiten. Auf 2 EL Zucker benötigt man höchstens 1 TL Joghurt. Die Paste wird auf das angefeuchtete Gesicht aufgetragen und die Haut wird in kreisenden Bewegungen massiert.

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