Motorradbekleidung kaufen - Tipps für neue und gebrauchte Kleidung

Motorradbekleidung gibt es aus unterschiedlichen Materialien, von verschiedenen Herstellern und in allen Preisklassen. Welches Material ist wozu geeignet und worauf sollte man beim Kauf von Motorradkleidung achten?


Motorradkleidung kaufen

Beim Kauf von Motorradbekleidung sollte der Sicherheitsfaktor und nicht der Preis entscheiden. Die Motorradbekleidung, bestehend aus Jacke, Hose, Helm und Stiefel, muss den Körper des Motorradfahrers bei einem Sturz oder einem Unfall bestmöglich schützen können. Zu der Grundausstattung der Motorradbekleidung kann man auch noch spezielle Funktionsunterwäsche und Nierengurte sowie zusätzliche Protektoren für Rücken und Brust kaufen. Erhältlich ist Motorradbekleidung unter anderem in speziellen Onlineshops, im Fachhandel oder auch gebraucht bei privaten Anbietern über Kleinanzeigenmärkte oder Auktionsportale. Neben der Icon Motorradbekleidung gehören auch die Firmen Held, IXS, DIFI, Büse, Restless, Ness, BMW Motorrad, Alpinestars, Dainese Rukka, Dane und Daytona zu den bekanntesten Marken, die auch als Testsieger mit einigen Produkten in der Kategorie Motorradbekleidung zu finden sind.

Gebrauchte Motorradkleidung – hier ist Vorsicht geboten


Entscheidet man sich für den Kauf von gebrauchter Motorradbekleidung, sollte die Möglichkeit bestehen, dass man die Motorradbekleidung vor Ort anprobieren oder wieder zurückgeben kann, wenn die Motorradbekleidung nicht passt oder die Sicherheitsstandards wie Dämpfung und Schutz vor Abschürfungen bei einem eventuellen Sturz mit dem Motorrad nicht gegeben sind.
Motorradbekleidung gibt es aus Leder, Kunstleder, Textilien oder aus einem Materialmix von Leder und Textilien.


Motorradbekleidung – das Material


Bei der Frage, für welches Material man sich beim Kauf von Motorradbekleidung entscheidet, kann man nicht pauschal sagen, dass Leder oder Textil das bessere Material seien, da beide Materialien Vor- und Nachteile haben.
Motorradbekleidung aus Leder hat eine glatte Oberfläche, so dass der Widerstand beim Fahren geringer als bei Motorradbekleidung aus Textil ist. Das Leder ist ziemlich dick und robust. Dadurch bietet es einen optimalen Schutz vor Witterungseinflüssen wie Kälte, Nässe und Wind. Beim Sturz mit dem Motorrad dämpft Motorradbekleidung aus Leder den Sturz ab und kann, da Leder reißfest ist, Abschürfungen am Körper des Motorradfahrers verhindern. Dies ist bei robusten, hochpreisigen Textilvarianten allerdings ebenfalls gewährleistet. Im Sommer, bei sehr heißen Temperaturen ist Leder durch durch seine Dicke nur bedingt geeignet. Zudem sollte man beim Kauf von Motorradbekleidung aus Leder auf die Passform achten. Das Material Leder ist sehr fest und somit ist auch die Bewegungsfreiheit eingeschränkt.
Motorradbekleidung aus Textilien bietet durch eine Verarbeitung mit doppelten Sicherheitsnähten und durch die Verwendung von sehr robusten Materialien und Stoffen den gleichen Schutz wie Lederbekleidung. Neben den Eigenschaften der Motorradbekleidung aus Textil atmungsaktiv, wasserabweisend und vom Tragegewicht leichter als Motorradbekleidung aus Leder zu sein, bietet die Motorradbekleidung aus Textilien mehr Bewegungsfreiheit.

Qualitätskriterien für Motorradbekleidung


Egal, ob man sich beim Kauf von Motorradbekleidung für Leder oder Textil entscheidet, sollte die Sicherheit das Kaufkriterium Nummer eins sein. Die Motorradbekleidung sollte CE-zertifizierte Protektoren an den Ellbogen, Knien, Schulter, Rücken und Hüfte haben. Zudem sollte das Material hochwertig sein und an den besonders zu schützenden Körperpartien keine dünnen Stoffe aufweisen. Bei Motorradbekleidung aus Textil sollte das Material aus robustem Gore-Tex, 3-Lagen-Laminat, Sympatex oder Cordura bestehen.


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