Mobiles Klimagerät Test – die besten mit Abluftschlauch im Vergleich

 Welches mobiles Klimagerät hat im Test am besten abgeschnitten? Die Testsieger in der Kategorie "tragbare Klimaanlage mit Abluftschlauch" und worauf Sie beim Kauf eines Klimagerätes achten sollten.
De'Longhi PAC N 81

De'Longhi PAC N 81


Auch bei uns in Deutschland werden die Sommer in immer heißer, dementsprechend groß ist die Nachfrage nach mobilen Klimageräten. Nicht nur im Dachgeschoss, sondern eigentlich überall, wo nur temporär eine Kühlung für wenige heiße Tage im Jahr benötigt wird, ist eine mobile Klimaanlage eine sinnvolle Investition. Denn im Vergleich zu einer fest installierten Split Klimaanlage sind die Geräte günstiger. Sie können auch flexibel genutzt werden beispielsweise je nach Bedarf nachts im Schlafzimmer und tagsüber im Arbeitszimmer.

Wenn ein herkömmlicher Ventilator nicht mehr reicht, bieten Aircooler, das sind tragbare Klimageräte ohne Abluftschlauch, und Klimaanlagen eine willkommene Erfrischung. Doch nicht alle mobilen Klimageräte im Test können wirklich überzeugen. Mit welchen Sie die Raumtemperatur tatsächlich um mehrere Grad senken können und bei welchen sich der Kauf nicht lohnt, lesen Sie im Folgenden.

Probleme schlechter, mobiler Klimageräte in den Tests



Günstige Klimageräte erweisen sich im Test leider häufig als enttäuschend. Zum einen erziehen sie nicht den beabsichtigten Effekt, sie kühlen nicht effizient genug. Außerdem haben sie einen hohen Stromverbrauch und werden so schnell zur Kostenfalle. Die teureren mobilen Klimageräte senken die Luftfeuchtigkeit und filtern die Raumluft. Auf diese Weise wird es zusätzlich etwas kühler im Raum. Vorteilhaft ist außerdem, dass sich solche Geräte das ganze Jahr über zum Beispiel bei Feuchtigkeit im Winter oder Herbst nutzen lassen, um die Raumluft zu entfeuchten.

Das wichtigste Kaufkriterium ist neben der Effizienz und dem Anschaffungspreis der Energieverbrauch. Es ist der häufigste Grund, den Verbraucher angeben, warum sie sich gegen eine Klimaanlage entscheiden. Denn aufgrund der hohen Stromkosten in Deutschland kommen schnell horrende Summen zusammen.

Testberichte, Warentests und Kundenmeinungen bei Amazon wurden für diesen Artikel ebenso ausgewertet wie die Empfehlungen von Stiftung Warentest und Chip. Im Folgenden finden Sie mobile Klimaanlagen mit den besten Bewertungen in unterschiedlichen Verbrauchertests. Testen und Vergleichen lohnen sich, denn es gibt tatsächlich erhebliche Unterschiede.


Testsieger: De'Longhi PAC N 81 bestes mobiles Klimagerät  mit Abluftschlauch


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Typ: mit Abluftschlauch, Luft-Luft-System (Kondenswasser muss nicht geleert werden)
Das Gerät kann ohne Abluftschlauch als Ventilator genutzt werden, für die Kühlleistung ist der Schlauch allerdings erforderlich.

Der Hersteller bietet dieses Klimagerät auch mit höherer Leistung für größere Räume an.

Stiftung Warentest Bewertung: Der Vorläufer hatte die besten Bewertungen unter den Monoblock Klimaanlagen im Warentest 2005.

Bestseller bei Amazon

Amazon Kundenbewertungen: 4,2 von 5 Sternen, über 100 Bewertungen (hier die Bewertungen ansehen)

Energieeffizienzklasse A auf einer Skala von A+++ (sehr effizient) bis G (weniger effizient), im Vergleich niedriger Stromverbrauch

Gute Kühlleistung

Mittlere Geräuschentwicklung, ca.50 dB bei Maximalbetrieb

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Preis: ca. 550 Euro

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Günstigere Alternative: Bavaria Lokales Klimagerät BMK 2400 E


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Typ: mit Abluftschlauch, (Kondenswasser muss geleert werden)

Der Hersteller empfiehlt dieses Klimagerät für Räume bis 65 m²

Stiftung Warentest: Keine Bewertung

Kaufempfehlung von Chip

Amazon Kundenbewertungen: 4,1 von 5 Sternen, über 10 Bewertungen (hier die Bewertungen ansehen)

Energieeffizienzklasse A auf einer Skala von A+++ (sehr effizient) bis G (weniger effizient), im Vergleich niedriger Stromverbrauch

Gute Kühlleistung

Höhere Geräuschentwicklung, 65 dB bei Maximalbetrieb

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Preis: ca. 350 Euro

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Wie funktioniert ein mobiles Klimagerät?


Grundsätzlich funktionieren tragbare Klimaanlagen wie ein Kühlschrank. Sie haben einen Innen- und einen Außenteil. Warme Luft wird angezogen und im Inneren des Klimagerätes herabgekühlt. Die so gekühlte Luft wird wieder an den Raum abgegeben. Grundsätzlich wird bei tragbaren Klimageräten wischen je zwei unterschiedlichen Modelltypen unterschieden. Einerseits gibt es Modelle, die nur zur Kühlung eingesetzt werden können. Solche Geräte sind effizient und in der Regel preiswerter. Die zweite Produktklasse bezeichnet Klimageräte, die nicht nur kühlen, sondern auch heizen und entfeuchten können. Diese Modelle lassen sich das ganze Jahr über vielseitig nutzen. Dementsprechend ist aber auch der Preis etwas höher. Innerhalb eines Klimagerätes besteht ein hermetisch abgeriegelter Kreislauf, in dem sich ein Kältemittel befindet. Durch das Kältemittel wird der Raumluft Wärme entzogen, die Luft kühlt ab. Bei dem Kühlprozess entsteht Kondenswasser, das in einer Kondenswanne aufgefangen wird. Diese muss bei allen Geräten regelmäßig geleert werden.

Lesen Sie auch: Luftkühler mit Wasserkühlung im Test

Monoblock Klimaanlagen mit und ohne Abluftschlauch


Eine prinzipielle Unterscheidung bei Klimaanlagen ist die in Monogeräte und Split Geräte. Tragbare Klimaanlagen sind in der Regel Monogeräte, sie bestehen aus einem einzigen Teil und einem Schlauch für die Abluft. Der Schlauch transportiert die Wärme ins Freie, er wird entweder durch die Tür, durch ein Fenster oder durch eine entsprechende Vorrichtung in der Mauer geführt. Es gibt auch Modelle ohne Abluftschlauch, die allerdings nicht ganz so effektiv sind. Dafür können die Fenster bei Betrieb geschlossen bleiben, was bei Hitze vorteilhaft ist.

Als Faustregel gilt: Tragbare Klimageräte als Monogerät eignen sich zum Kühlen von kleinen Räumen bis 20 m². Durch das geöffnete Fenster und eventuell durch Sonneneinstrahlung kann die Kühlleistung minimiert werden.

Ein entscheidender Nachteil von preiswerten Monogeräten ist die Geräuschentwicklung, viele getestete Klimaanlagen, die aus einem Stück bestehen, haben eine relativ hohe Geräuschentwicklung von bis zu 55 dB, das ist nachts natürlich nicht sehr angenehm. Aber Monogeräte haben natürlich auch Vorteile, es erfolgt keine Installation, das Gerät ist sofort einsatzbereit und mobil. Es kann sowohl im Campingwagen als auch in der Ferienwohnung im Urlaub ganz einfach genutzt werden.

Kompaktklimaanlagen


Eine weitere Möglichkeit, für Kühlung im Sommer zu sorgen, sind Kompaktklimaanlagen, sie sind in der Regel nicht mobil und werden am Fenster oder an der Wand fest eingebaut. Sie bestehen aber ebenfalls nur aus einem Teil und ähneln in ihrer Funktionsweise den Monogeräten. Der Vorteil ist, dass der Schlauch durch die Außenwand gelegt wird, da das Gerät fest eingebaut ist. Nachteilig ist natürlich die mangelnde Mobilität. Leider neigen auch Kompaktklimaanlagen zur Geräuschentwicklung, wie die meisten Testberichte zeigen.

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Die Profilösung: Split Klimaanlagen


Split Klimaanlagen sind die beste Lösung, um Räume dauerhaft zu kühlen. Sie sind aber nicht mehr mobil. Deswegen testen wir sie für diesen Warentest nicht. Sie bestehen aus zwei Teilen, dem Kühlteil und dem Verdichter. Im Zimmer wird der Kühlteil zum Beispiel unter der Decke installiert, der zweite Teil, der Verdichter, befindet sich im Außenbereich zum Beispiel auf dem Balkon oder an der Außenfassade des Hauses. Auch auf einem Dach kann der Verdichter angebracht werden.

Multisplit Geräte bestehen aus vielen Teilen, damit lassen sich ganze Häuser klimatisieren. Hierbei ist es sogar möglich, in jedem Zimmer einen Kühlteil anzubringen, sofern der Verdichter leistungsstark genug ist. Gute Split Klimaanlagen sind zwar teuer in der Anschaffung, aber etwas energieeffizienter im Vergleich als Monoklimaanlagen. Der absolute Stromverbrauch ist zwar höher, dafür sind diese Geräte aber auch wesentlich effizienter. Berechnet man den Stromverbrauch pro Grad Temperatursenkung, sind diese Geräte auf jeden Fall wirtschaftlich sinnvoller. Gute Split Klimaanlagen arbeiten leise, man hört sie kaum.

Hier mehr lesen: Split Klimaanlage Test


Mobile Klimageräte im Test: die Kriterien für die Bewertung und Punktvergabe


Für den Test verschiedener mobiler Klimageräte wurden Bewertungen von Chip, Stiftung Warentest und anderen Verbraucherportalen und die Kundenbewertungen von Amazon Kunden ausgewertet. Auch die Herstellerangaben wurden für den Vergleich herangezogen. Nach folgenden Kriterien wurde bewertet:

Die Kühlleistung


Die Kühlleistung ist natürlich das Wichtigste bei einer Klimaanlage, schließlich soll sie effizient kühlen. Deswegen ist das wichtigste Kriterium für die Bewertung mobiler Klimaanlagen die Kühlleistung. Sie wird von den Herstellern entsprechend für die Raumgröße angegeben. Auch wie genau die gewünschte Raumtemperatur eingestellt werden kann und ob die Geräte über einen programmierbaren Timer verfügen, spielt bei diesem Kriterium eine Rolle.

Energieverbrauch


Der zweitwichtigste Faktor ist der Energieverbrauch, der natürlich in Relation zur Kühlleistung betrachtet werden muss. Es kommt nicht darauf an, wie viel Strom das Klimagerät bei maximalem Betrieb wirklich verbraucht, sondern wie effizient die Energie zur Kühlung des Raumes genutzt wird. Bei niedriger Kühlleistung ist der Stromverbrauch naturgemäß geringer, hochwertige Geräte sind auf niedrigster Leistungsstufe bereits ausreichend effizient, um den Raum um wenige Grad zu kühlen. Tatsächlich gibt es große Unterschiede beim Stromverbrauch, deswegen ist dieses Kriterium für den Test besonders relevant.

Lautstärkeentwicklung: Leise Klimageräte


Eine Klimaanlage sollte natürlich leise laufen, damit wir sie auch nachts ungestört genießen können. Der Schallpegel wird von den Herstellern angegeben. Doch auch dieser Wert muss immer in Relation zur Leistung betrachtet werden. Gute Klimaanlagen haben zwar möglicherweise bei Maximalbetrieb eine hohe Geräuschentwicklung, aber in der Praxis reicht der Betrieb auf der unteren Stufe bereits aus, um den Raum zu kühlen. In diesem Fall ist die Geräuschentwicklung bei Maximalbetrieb natürlich in der Praxis nicht so bedeutsam. Schlechte mobile Klimaanlagen hingegen müssen immer auf der höchsten Leistungsstufe betrieben werden, damit die Kühlleistung adäquat ist. Dementsprechend macht sich auch hier die Geräuschentwicklung bei Maximalbetrieb stärker bemerkbar.



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Weiterer Funktionsumfang der getesteten Klimaanlagen


Neben den drei wichtigsten Kriterien spielen auch Zusatzfunktionen im Test eine Rolle wie beispielsweise die Möglichkeit, mit dem Gerät auch zu heizen oder Räume zu entfeuchten. Allerdings spielen die Zusatzfunktionen keine große Rolle, deswegen wurden sie für die Bewertung und die Produktempfehlungen auch niedriger gewichtet. Denn letzten Endes gehen wir davon aus, dass die mobile Klimaanlage in erster Linie kühlen soll.


Wie viel muss ein mobiles Klimagerät kosten?



Die Testsieger kosten um die 500 €, doch bereits für um die 250 € können einige Geräte gekauft werden, die durchaus ihren Dienst erweisen. Sie sind nicht für den Dauerbetrieb geeignet, können aber an heißen Sommertagen für etwas Abkühlung sorgen.

Die besten Marken und Hersteller

unter den Testsiegern befinden sich ausnahmslos Markengeräte. Folgende fünf Hersteller von mobilen Klimageräten gehören zu den Favoriten: Stiebel Eltron, Blaupunkt, DeLonghi, AxAir

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