Schaumstoffmatratze: Vor- und Nachteile im Überblick

Schaumstoffmatratzen gibt es in jeder Preisklasse, von sehr günstig bis extrem teuer. In der Regel handelt es sich um Kaltschaum, doch es gibt auch andere Bezeichnungen, da jeder Hersteller eigene Schaumstoffmischungen verwendet. Die Vorteile und Nachteile von Matratzen aus Schaumstoff sind somit nicht so einfach zu benennen, denn es gibt diesen Matratzentyp in unterschiedlichen Qualitäten.
Dennoch gibt es einige gemeinsame Merkmale, die für jede Matratze aus Schaumstoff gelten.

Die Vorteile von Schaumstoffmatratzen


Gute Schaumstoffmatratzen gibt es ab etwa 250 €

Die positive Nachricht zuerst, sehr gute Schaumstoffmatratzen sind vergleichsweise günstig. Immer wieder haben preisgünstige Schaummatratzen zum Beispiel die  Badenia Bettcomfort Kaltschaummatratze Irisette Lotus (Link zu Amazon) bei Stiftung Warentest gut abgeschnitten. Die Testsieger gibt es schon ab etwa 250 €. Im Vergleich zu anderen Matratzenarten wie Federkernmatratzen, Gelschaummatratzen oder Gelmatratzen sind Matratzen aus Schaum wesentlich günstiger.

Schaumatratzen sind allergikerfreundlich

Matratzen aus Schaumstoff gelten als allergikerfreundlich. Sie lassen sich einfach reinigen. Zudem können sich Milben in Schaumstoff nicht ganz so gut vermehren wie beispielsweise in Matratzen aus Naturfasern. Die Liegeeigenschaften werden außerdem durch einen milbendichten Bezug nicht beeinträchtigt, Allergiker machen also mit dem Kauf einer Schaummatratze nichts falsch.

Gute Kaltschaummatratzen weisen sehr gute Liegeeigenschaften auf

Eine gute Kaltschaummatratze hat mindestens drei Zonen und ist punktelastisch. Die Testsieger zum Beispiel von Stiftung Warentest können Sie bedenkenlos kaufen. Das gilt in der Regel auch für die etwas teuren Markenprodukte. Seien Sie etwas vorsichtig bei billigen Schaumatratzen, die teilweise schon für unter 100 € in Discountern oder Möbelhaus angeboten werden. Der Schaum ist dann manchmal sehr dünn und schnell durchgelegen. Vor allem für schwere Personen sind diese Matratzen völlig ungeeignet.







Schaummatratzen sind weich

Schaumatratzen bieten einen weichen, elastischen Untergrund. Sie geben etwas nach und man liegt daher darauf in der Regel sehr bequem.

Die Liegeeigenschaften lassen sich durch den Lattenrost beeinflussen

Ein verstellbarer Lattenrost ist sinnvoll, denn so lässt sich die Matratze optimal an die individuelle Körperform und die Liege Bedürfnisse anpassen. Lattenroste funktionieren mit Schaummatratzen am besten. Während dicke Federkernmatratzen auf die Einstellungen des Lattenrostes sozusagen gar nicht reagieren, machen sich die Einstellungen bei einer Kaltschaummatratzen sehr gut bemerkbar. Es ist also möglich, eine Kaltschaummatratze durch einen verstellbaren Lattenrost individuell einzustellen, um die Wirbelsäule in der bevorzugten Schlafstellung in eine gerade Position zu bringen.

Schaumstoff ist leise

Wenn Sie sich nachts im Bett umdrehen, verursacht eine Schaummatratze kaum Geräusche. Das ist ein großer Vorteil im Vergleich zu einer Federkernmatratze oder einem Wasserbett. Den Partner wird es freuen!

Nachteile von Schaumstoffmatratzen


Geringere Haltbarkeit

Der niedrige Preis ist ein Vorteil, allerdings weisen viele Schaummatratzen eine geringere Haltbarkeit im Vergleich zu Federkernmatratzen und anderen Matratzentypen auf. Vor allem bei schweren Personen ist es möglich, dass sich mit den Jahren eine Kuhle bildet. Dann muss die Matratze ausgetauscht werden. Bei sehr hochwertigen Kaltschaummatratzen besteht dieses Problem allerdings weniger.

Schaummatratzen sind warm

Wer nachts stark schwitzt, sollte sich besser für eine Federkernmatratze entscheiden, da Schaummatratzen warm sind. Sie bieten auch keine so gute Belüftung.


Matratzen aus Schaum sind für schwere Personen problematisch

Aufgrund der geringeren Belastbarkeit und Haltbarkeit sind die meisten Schaumstoffmatratzen für sehr schwere Personen nicht so gut geeignet, für sie sind andere Matratzentypen besser.

Schaumstoff kann mit Schadstoffen belastet sein

Dieser Nachteil gilt aber auch für andere Matratzenarten, Schaumstoff kann natürlich mit Schadstoffen wie zum Beispiel Weichmachern belastet sein. Es handelt sich um ein Erdölprodukt, die Herstellung und Entsorgung ist nicht besonders umweltfreundlich. Wer auf diesen Aspekt großen Wert legt, sollte besser eine Naturmatratze zum Beispiel aus Schafswolle kaufen.

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