Tagesrucksack Test: Die Testsieger im Vergleich

Tagesrucksäcke: welche sind empfehlenswert?


Egal ob für alpine Bergsteiger oder Wanderer, bei körperlich anstrengenden Sportarten muss die Ausrüstung so leicht wie möglich sein. Die Hersteller bieten immer leichtere Rucksäcke aus Hightechmaterialien an, in denen sich trotzdem so einiges verstauen lässt. Die neuen Tagesrucksäcke haben ein Volumen von 25-40 Litern und wiegen dabei nur 700-1200 g. Für welches Modell sollte man sich entscheiden? Worauf ist beim Kauf zu achten?

Gewicht sparen an der richtigen Stelle


Die Hersteller sparen überall dort an Gewicht, wo die Funktion dadurch nicht beeinträchtigt wird. Auch neue Materialien machen die Rucksäcke leichter. Allerdings setzen die Hersteller hier auf unterschiedliche Strategien. Entweder wird bei der Herstellung auf extrem dünne Hightechmaterialien gesetzt oder aber es wird beim Tragesystem gespart, indem zum Beispiel auf Alustreben oder Rückenplatten verzichtet wird. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.


Die dünnen Materialien sind zwar heute so stabil, dass sie nicht sofort zerreißen, wenn man an einem Felsen oder einem Ast hängen bleibt. Allerdings ist die Haltbarkeit solcher Rucksäcke natürlich begrenzt. Vor allem die Abriebfestigkeit ist wesentlich schlechter als bei Rucksäcken aus stärkeren Geweben. Hersteller, die auf leichte Textilien setzen, verbauen in der Regel trotzdem steife Tragesysteme aus Kunststoff oder Aluminium, welche eine sehr gute und gleichmäßige Lastenübertragung des Gewichtes versprechen. Der Vorteil ist, dass sich solche Rucksäcke oft komfortabler tragen lassen.


Bei den Modellen aus stabileren Geweben wird in der Regel beim Tragesystem gespart. Die Rucksäcke sind zwar normalerweise wesentlich strapazierfähiger, dafür muss man eventuell je nach Modell Abstriche beim Tragekomfort machen. Rückenplatten und Alustreben sind bei kleinen Tagesrucksäcken nicht unbedingt notwendig. Achten Sie beim Kauf aber darauf, dass der Hersteller nicht bei der Polsterung von Schulter- und Hüftgurt gespart hat. Im Zweifelsfall sollte man den Rucksack eine Weile beladen anprobieren, um den Tragekomfort zu testen.

Alpinrucksäcke für Bergsteiger



Die Tragekonstruktion eines Alpinrucksackes sollte so gestaltet sein, dass die Lastenübertragung auch beim Tragen eines Klettergurtes funktioniert und der Rucksack in jeder Position nah am Rücken anliegt. Dies ist zumindest für Bergsteiger essenziell wichtig. Natürlich sollte er bei der Bewegung des Oberkörpers mitgehen und die Armfreiheit darf nicht eingeschränkt sein. Deswegen sind Alpinrucksäcke meistens flach geschnitten, der Lastenschwerpunkt wird üblicherweise durch Kompressionsgurte nah an den Rücken gebracht.


Sitz der Rucksack zu tief, kann die Rotationsbewegung des Oberkörpers behindert werden. Sitzt er zu hoch bzw. wird er oben zu hoch gepackt, kann der Helm an die Oberseite stoßen, was ebenfalls unbedingt zu vermeiden ist. Nicht zuletzt ist darauf zu achten, dass der Tagesrucksack den Zugriff auf die Schlaufen am Klettergurt nicht behindert.


Echte Alpinrucksäcke haben natürlich weitere Features wie zum Beispiel einer Halterung für Steigeisen, Eisgeräte et cetera. Achten Sie auch darauf, dass Sie die Verschlüsse und Gurte mit Handschuhen öffnen und schließen können.


Tagesrucksäcke: Produktempfehlungen und Testsieger



Ein guter Rucksack ist zum Beispiel das Modell Speed 30 von Black Diamond. Auch der Millet Prolight 27, der Mammut Extreme Ultra Light sowie der Speed Lite 30 von Deuter sind sehr empfehlenswert, sie haben in verschiedenen Tests gut abgeschnitten. Mehr in der Übersicht:

Lesen Sie mehr über Kinder- und Jugendrucksäcke in diesem Artikel

Übersicht: Die besten Daypacks im Test

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