Krabbelschuhe Test: Testsieger von Ökotest und günstigere schadstofffreie Babyschuhe 2017


lauflernschuhe
Krabbelschuhe

Vor einigen Jahren hat Ökotest Krabbelschuhe getestet. Das Ergebnis war besorgniserregend, nur wenige der getesteten Modelle waren schadstofffrei. Doch inzwischen ist das Bewusstsein der Hersteller und Konsumenten gewachsen, immer mehr Hersteller führen eigene Schadstoffkontrollen durch.
Deswegen gibt es inzwischen mehr Babyschuhe, die man bedenkenlos kaufen könnte. Lesen Sie, welche Schuhe Ökotest für Babys und Kleinkinder empfiehlt und ob es auch günstige Alternativen gibt.

Orthopäden empfehlen: So oft wie möglich barfuß krabbeln lassen

Im Krabbelalter sollten Babys eigentlich keine richtigen Schuhe tragen. Orthopäden empfehlen, die Kleinen so oft wie möglich auf Stopper-Socken oder barfuß laufen bzw. krabbeln zu lassen. Da das nicht überall möglich ist, haben Hersteller Krabbelschuhe entwickelt. Sie schützen die kleinen Füßchen, beeinträchtigen aber die Fußbewegung nicht. Im Idealfall wird das natürliche Abrollen des Fußes nicht behindert, das Kind läuft darauf wie auf Socken. Genau solche Schuhe hat Ökotest 2011 auf Schadstoffe, orthopädische Eignung und Sicherheit geprüft. (Quelle: Öko-Test Ausgabe 03/2012)

Das Testergebnis von Ökotest


die Tester bemängeln, dass die Sohlen der meisten Lauflernschuhe zu fest seien. Das Laufen wie auf Socken sei so nicht möglich. Achten Sie beim Kauf also darauf, dass die Krabbelschuhe nur eine ganz dünne Ledersohle haben, die zudem weich sein muss. Ein weiteres und viel größeres Problem waren aber Schadstoffgehalte in den Proben. Die meisten Kinderschuhe in diesem Test waren mit Schadstoffen belastet, teilweise wurden wohl sogar die Grenzwerte überschritten. Auffällig waren vor allem Gehalte an Formaldehyd, Chrom und Weichmachern aus Kunststoffen. Dass es auch anders geht, zeigen die Testsieger und neue Produkte, die zertifiziert sind. Die Hersteller verzichten auf Kunststoffe mit Weichmachern oder Leder, das mit Chrom gegerbt wurde.


Empfehlenswerte Krabbelschuhe

Testsieger bei Ökotest - Anna und Paul Krabbelschuhe


Die Krabbelschuhe der Marke Anna und Paul sind die Testsieger von Ökotest, eine exklusive Marke aus Köln, die Schuhe sind vergleichsweise teuer. Schadstoffe wurden nicht gefunden.

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Auch die Babyschuhe von Pololo sind grundsätzlich empfehlenswert, sie enthielten lediglich ein paar optische Aufheller, was aber zu vernachlässigen sei. Ebenfalls noch gut bewertet wurden die Schuhe von Wagenschuh. Alle drei Hersteller sind also grundsätzlich zu empfehlen.

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Aber nicht nur der Schadstoffgehalt war ein Problem, es hat auch Verarbeitungsmängel gegeben. Bei fünf Produkten im Test waren die orthopädischen Eigenschaften eher schlecht, die Laufsohle saß nicht richtig am Fuß. Außerdem waren teilweise die gemessenen Größen falsch angegeben, sie wichen von den vom Hersteller ausgewiesenen Schuhgrößen ab.

Geht es auch günstig?


Ja, denn seit 2011 ist viel passiert. Heute, 2017, bieten viele Hersteller Krabbelschuhe für Babys an, die laut ihren eigenen Angaben auf Schadstoffe geprüft werden. C & A hat nach dem Testergebnis von Ökotest die mit Chrom belasteten Modelle zurückgerufen. Auch die Marke Playshoes hat konsequent auf schadstofffreie Materialien umgestellt. Schuhe von Playshoes sind eine gute und günstige Alternative zu den teuren Testsiegern von Anna und Paul. Eine Eigenerklärung gab es auch von Deichmann, Deichmann wolle in Zukunft vermehrt auf den Schadstoffgehalt von Kinderschuhen achten.

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Fazit: Die Ergebnisse von Ökotest waren zwar besorgniserregend, doch seitdem hat sich einiges getan. Inzwischen ist das Angebot an Krabbelschuhen von Herstellern, die ihre Materialen auf Schadstoffe prüfen, wesentlich größer geworden. Sie müssen also nicht unbedingt die teuren Schuhe von Anna und Paul kaufen, es gibt durchaus günstigere Alternativen zum Beispiel von Playshoes, Deichmann und C & A. Empfehlungen für Lauflernschuhe finden Sie in diesem Artikel.

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