Kerzen Test: rußfrei und schadstofffrei sollten sie sein


Kerzen aus Wachs sollten natürlich rußfrei sein, lange brennen und keine Schadstoffe an die Raumluft abgeben. Doch woran erkennt man hochwertige Kerzen? Welche haben im Test am besten abgeschnitten? Wissenswertes über Wachsarten, Herstellungsverfahren und Qualitätskriterien und welche Kerzen Sie bedenkenlos kaufen können.


Testsieger: Bienenwachskerzen der Schwarzwälder Kerzenmanufaktur


Die Kerzen aus Bienenwachs werden aus hochwertigen Rohstoffen (Imker Bienenwachs) nach traditionellen Verfahren hergestellt. Es gibt sie in vielen Formen, Größen und Designs.


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Gute Kerzen zahlen sich aus


Gute Kerzen sind etwas teurer als billige Massenware, aber sie zahlen sich aus. Entscheiden Sie beim Kauf von Kerzen also nicht nur anhand von Preis und Optik, die Qualität muss stimmen. Je hochwertiger die Kerze, desto länger brennt sie, zudem sollte sie keine Schadstoffe enthalten. Rußbildung ist immer ein ganz schlechtes Zeichen, der Ruß ist unangenehm und belastet die Raumluft. Unsere Testsieger sind etwas teurer als Produkte aus dem Discounter, aber es muss dafür kein Vermögen ausgegeben werden. Sie werden überrascht sein, zu welchem Preis Sie hochwertige Kerzen in Bio Qualität im Internet kaufen können.

Testkriterium Wachsqualität


Die Wachsqualität ist das wichtigste Kriterium im Kerzentest. Es gibt große Unterschiede bei der Qualität des Kerzenwachses. Die meisten handelsüblichen Kerzen bestehen aus Paraffin.
Paraffin ist ein Erdölprodukt, es kann billig hergestellt werden. Es gibt allerdings auch beim Paraffin selbst wieder Qualitätsunterschiede, schlechtes Paraffin ist Schadstoff belastet, gutes ist schadstoffgeprüft und brennt richtig sauber ab. Paraffin ist nicht schlecht, man sollte nur auf Qualität achten.

Stearinkerzen waren früher weit verbreitet, heute findet man sie eher selten. Der Grund ist, dass Stearin wesentlich teurer ist als Paraffin. Stearin ist ein Naturprodukt auf pflanzlicher Basis, das gleichmäßig und langsam abbrennt. Stearinkerzen sind grundsätzlich empfehlenswert.

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Bienenwachs ist immer noch das beste Ausgangsmaterial für gute Kerzen. In unserem Test möchten wir Ihnen natürlich nicht nur Bienenwachskerzen präsentieren, dennoch gibt es kein anderes Wachsmaterial, das so gute Eigenschaften aufweist wie natürliches Bienenwachs. Gute Wachskerzen brennen schadstofffrei und lange. Allerdings gibt es auch beim Bienenwachs Qualitätsunterschiede. Die besten Bienenwachs Kerzen im Test sind gegossene oder gezogene Kerzen, sie sind fest und haben eine glatte Struktur. Kerzen aus gerollten Bienenwachsplatten sehen zwar hübsch aus, sie brennen aber viel schneller ab. Allerdings sind sie auch in der Regel etwas preiswerter.

Inzwischen werden Kerzen auch aus neuen, alternaviven Wachsen auf der Basis von Soja oder Raps produziert, die durchaus empfehlenswert sind.

Das Herstellungsverfahren


Für den Test von Kerzen spielt das Herstellungsverfahren eine größere Rolle als das Wachs. Denn es entscheidet darüber, ob eine Kerze lange und gleichmäßig oder schnell und ungleichmäßig mit Rußbildung abbrennt. Am billigsten sind Kerzen, die im Pulver-Pressverfahren hergestellt werden. Hierzu wird Paraffin als Granulat mit dem Docht in eine Kerzenform gepresst. Das Wachs wird also bei der Herstellung nicht erwärmt. Bei diesem Verfahren wird viel Luft in die Kerze gebracht, so entsteht mit wenig Material viel Volumen. Die winzigen Luftblasen sorgen dafür, dass die Kerze schnell abbrennt, man kann fast zu sehen, wie das Wachs schwindet. Häufig werden diese gepressten Kerzen von außen gefärbt oder mit farbigen Folien dekoriert, die beim Abbrennen zu einer starken Rußbildung führen. Gepresste Kerzen erkennen Sie an der körnigen bis sandigen Struktur, meist ist sie auf der weißen Unterseite der Kerze zu erkennen. Auch das Gewicht ist im Vergleich zu einer gegossenen Kerze gering.

Etwas besser sind Kerzen, die gegossen werden. Für dieses Verfahren wird das Kerzenwachs erwärmt und geschmolzen und dann mit dem Docht in eine Form gegossen. Eine gegossene Kerze ist viel schwerer als eine gepresste und brennt länger.

Am besten sind jedoch traditionell gezogene bzw. getauchte Kerzen. Hierfür wird der Docht immer wieder in ein flüssiges Wachsbad getaucht, bis er die gewünschte Stärke aufweist. Gezogene Kerzen haben die längste Brenndauer, sind aber auch teurer, da das Verfahren aufwendig ist.

Farbige Kerzen


Bei farbigen Kerzen gibt es ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal, nämlich ob sie durchgefärbt oder nur mit einem Farbmantel umgeben sind. Eine gute Kerze ist durchgefärbt. Die preiswerteren Kerzen bestehen innen aus weißem Wachs und sind nur mit einem farbigen Wachsmantel überzogen. Sofern es sich um einen Wachsmantel handelt, ist es aber noch in Ordnung. Kaufen Sie aber keine Kerzen mit Lack Überzug oder Kerzen, die mit einer Folie beschichtet sind. Leider sind solche Varianten vor allem bei den Motivkerzen zum Beispiel zur Weihnacht Zeit häufiger zu finden. Die Lacke und Folien enthalten fast immer gesundheitsgefährdende Stoffe.


Duft Kerzen kaufen


Dem Thema Duftkerzen werden wir in Zukunft einen gesonderten Test widmen. Denn beim Kauf von Duftkerzen müssen einige weitere Aspekte beachtet werden. Hochwertige Kerzen sind ausschließlich mit natürlichen Duftstoffen parfümiert.

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