Mini Mixer Test - kleine Standmixer/Multimixer im Vergleich


Jeden Morgen frisch: Smoothie aus dem Mini Mixer

Die kleinen Mini Mixer mit Aufbewahrungskapsel und Trinkbecher sind super praktisch, für den Singelhaushalt oder auch, um kleinere Mengen zuzubereiten. Egal ob Smoothies, Brotaufstriche oder selbstgemachte Erdnussbutter - mit den guten Geräten lässt sich das alles im Handumdrehen herstellen. Doch welcher kleine Mixer hat im Test am besten abgeschnitten?

Vorteile von Mini Mixern


Die Vorteile der kleinen Mixer liegen auf der Hand. Sie sind klein, handlich und nehmen in der Küche nicht viel Platz ein. Außerdem braucht ein großer Mixer immer eine gewisse Füllmenge, um betrieben werden zu können. Soll nur eine kleine Menge püriert oder gemixt werden, ist das ein großer Nachteil. Mit den kleinen Geräten können auch winzige Mengen zubereitet werden. Sie sind ideal, um ein wenig Ingwer zu reiben, eine Hand voll Karottenraspel für den Salat zuzubereiten oder ein Glas Smoothie am Morgen zu mixen. Das Praktische ist, dass das Getränk gleich in der Kapsel aufbewahrt und mitgenommen werden kann. Es gibt verschiedene Messer und mehrere Kapseln, sodass sich die kleinen Mixer vielseitig nutzen lassen. Gespült sind sie auch im Handumdrehen, die meisten sind sogar Spülmaschinen geeignet.
Die Leistung der kleinen Geräte ist zwar nicht ganz so groß, aber für die kleinen Mengen wird nicht so viel Leistung benötigt. Im Prinzip kann man mit Mister Magic und co alles machen, was auch mit einem großen Standmixer möglich ist. Lediglich bei Eiswürfeln sollte man vorsichtig sein.
Im Grunde sind Minimixer eine sinnvolle Ergänzung für die ganze Familie oder ein praktisches Gerät für den Sängerhaushalt.


Minimixer Testsieger Preis-Leistung: TV Das Original  Mr. Magic Küchenmaschine 


Der Mister Magic Mixer ist der Klassiker. Inzwischen ist ein Nachfolger mit 400 Watt erhältlich, der sogar noch leistungsstärker ist als das ursprüngliche Gerät. Übrigens hat er einen stärkeren Motor als viele Markengeräte, die deutlich teurer sind. Ich habe diesen Mixer für einen günstigen Preis gekauft und war am Anfang etwas skeptisch. Doch die kleine Küchenmaschine hat mich überrascht und überzeugt. Auch nach zwei Jahren hat sie mir täglich ihre Dienste erwiesen. Egal ob Erdnussbutter, Fruchtshake oder gemahlene Nüsse - mit diesem Gerät lässt sich vieles machen. Man kann sogar gefrorene Früchte wie beispielsweise Himbeeren mit etwas Milch und Zucker pürieren und schon hat man ein leckeres Fruchteis.
Nach etwa 3 Jahren hat das Gerät bei mir den Geist aufgegeben, was aber daran lag, dass ich es täglich benutzt und teilweise etwas überstrapaziert habe. So habe ich regelmäßig Nussbutter darin hergestellt und steinhart gefrorene Früchte zu Eis püriert. Dazu ist es zwar geeignet, aber der Motor wird dabei natürlich stark beansprucht. Trotzdem bin ich total zufrieden und würde dieses Gerät jederzeit wieder kaufen. Wer ein etwas langlebigeres Gerät sucht, sollte sich aber besser für den Mini Mixer von Philips entscheiden. Denn dieser hat laut Kundenbewertungen bei Amazon eine längere Haltbarkeit. 

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 Testsieger: NutriBullet mit 600 Watt Motor



Der Nutri Bullet Minimixer wurde bei Amazon am besten bewertet. Er hat einen leistungsstarken Motor mit 600 Watt. Auch härtere Lebensmittel wie Nüsse und Eiswürfel können darin zerkleinert oder gemahlen werden. Insgesamt macht er einen sehr stabilen und guten Eindruck, er ist aber nicht so schön klein wie der Mr. Magic. Er hat die besten Bewertungen auch im Langzeittest erhalten. Leider ist er deutlich teurer, weitere Kapseln und Trinkbecher können nachgekauft werden.

Entscheiden Sie sich also für dieses Gerät, wenn Sie bereit sind, etwas mehr auszugeben. Ansonsten tut es aber auch der Mister Magic, der zwar vielleicht nicht ganz so lange hält, da der Motor  schwächer ist, aber für die gelegentliche Nutzung sicher gut genug ist. 

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Worauf beim Kauf eines kleinen Mixers achten?


Kleine Mixer werden manchmal sogar bei Discountern für wenig Geld angeboten. Die Bauweise ist immer ähnlich, auch der Funktionsumfang ist vergleichbar. Vergleichen Sie aber unbedingt die Motorleistung und Verarbeitung. Bei den günstigeren Geräten passiert es in der Praxis leider häufiger, dass gerade nach Ablauf der Garantie nach zwei Jahren das Gerät kaputtgeht. Achten Sie auch unbedingt auf die maximale Nutzungsdauer. Einige Geräte, vor allem in der Preiskategorie unter 30 €, dürfen nur maximal 30 Sekunden lang betrieben werden, bevor sie abkühlen müssen. Solche Geräte wurden für diesen Test nicht berücksichtigt, da 30 Sekunden Betriebsdauer einfach zu wenig sind.
Kaufen Sie im Zweifel das Gerät mit der höchsten Wattzahl, da von einer höheren Motorleistung ausgegangen werden kann. Vergleichen Sie auch das Zubehör, mindestens zwei Mixbecher sollten enthalten sein, besser vier.
Einfach zu reinigen sind im Prinzip alle Geräte in dieser Kategorie, die Kapseln können mit Wasser und etwas Spülmittel betrieben und einmal auf den Motorblock gedreht werden. Nach 2-3 Umdrehungen sind die Kapseln sauber.
Auch eine Abschaltautomatik gehört zur Standardausrüstung aller in Deutschland zugelassenen Geräte, sobald der Motor überhitzt, schaltet sich der Minimixer automatisch ab. Das sollte aber eben nicht schon nach 30 Sekunden passieren, sondern eher nach 1 bis 2 Minuten.

Nicht alle Geräte in unserem Test können Eiswürfel zertrümmern, laut Herstellerangaben kann das nur der Testsieger NutriBullet. Trotzdem sollte man auch hierbei vorsichtig sein, da Eiswürfel den Motor stark strapazieren und die Lebensdauer verkürzen. Verwenden Sie besser Crushed Ice, das ist für Cocktails oder Frozen Smoothies genauso gut, belastet den Motor aber kaum. Crushed Ice können Sie in Tüten fertig im Supermarkt kaufen oder mit einem Icecrusher selber herstellen.


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