Nackenstützkissen Test: von Orthopäden und Ökotest empfohlen

nackenkissen testsieger
Nackenkissen von Tempur Bild:

Nackenschmerz sind ein echtes Volksleiden. Die Halswirbelsäule ist besonders empfindlich, da sich in diesem Bereich nicht nur die Hauptschlagader, sondern auch viele Nervenstränge befinden.
 
Ein falsches Kissen, das auf diese Nerven drückt, kann verantwortlich sein für zahlreiche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Kieferschmerzen, Nackenverspannungen bis hin zu Kribbeln und Taubheitsgefühlen in den Armen.

Besonders für ältere Menschen oder Menschen, die bereits degenerative Erkrankungen der Halswirbelsäule haben, ist ein Nackenstützkissen eine sinnvolle Anschaffung. Die besten Nackenkissen im Test sorgen dafür, dass die Halswirbelsäule nachts in die ideale, gerade Position gebracht wird und nichts auf die Nerven drückt. Orthopäden empfehlen daher ein spezielles Stützkissen für den Nacken. Es kann die typische Wellenform aufweisen, muss es aber nicht. Besteht das Kissen aus Kaltschaum, bringt die Wellenform den Nacken in eine gerade Position, besteht es aus Viscoschaum bzw. Memoryschaum, ist diese Form nicht nötig, da sich das Material anpasst.

Welches hat im Test am besten abgeschnitten? Empfehlungen von Orthopäden, Aktion gesunder Rücken e.V. und Ökotest.

Am häufigsten von Orthopäden empfohlen: Tempur Nackenstützkissen


Tempur hat das Original Nackenkissen auf den Markt gebracht. Der Hersteller ist auch der Entwickler des Memoryschaums für die private Nutzung. Denn ursprünglich wurde dieser Stoff für die NASA entwickelt, da er im All zu einer Druckentlastung führen sollte. Am besten ist tatsächlich das Stützkissen von Tempur in der Klassik Variante. Es ist nach wie vor das am besten bewertete Kissen sowohl in der Materialzusammensetzung als auch in der Form. Es passt sich am besten an die Halswirbelsäule an.

Kaufen Sie kein billiges Nachahmerprodukt, vor allem die günstigen Viscokissen aus dem Discounter haben nicht so gute elastische Eigenschaften, sie passen sich nicht an und sind viel zu hart. Sie drücken auf die Nerven, was wiederum kontraproduktiv ist. Ökotest hat auch immer wieder Schadstoffe in Kopfkissen gefunden, so auch in Nackenkissen. Achten Sie darauf, dass das Kissen mindestens das Öko-Tex 100 Zertifikat trägt, somit sollte gewährleistet sein, dass die in der EU geltenden Grenzwerte für Schadstoffe nicht überschritten werden.

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So liegt der Nacken im Schlaf richtig

Uns fehlt in der Regel ein Gefühl dafür, in welcher Lage der Kopf ideal liegt. Was anfangs beim Einschlafen noch bequem ist, kann trotzdem schädlich sein. Wer unter extremen Nackenbeschwerden leidet, kann mit seinem Kissen auch den Orthopäden um Rat fragen, dieser kann die richtige Position empfehlen und kontrollieren, ob das Kissen die richtige Höhe hat.


Im Schlafen sollte die Wirbelsäule in eine gerade Position gebracht werden, allenfalls in Seitenlage darf der Kopf minimal (1 cm) höher liegen als die Schultern. Viele Menschen haben ein zu hohes Kissen. Ein zu flaches Kissen führt allerdings dazu, dass wir uns im Schlaf verdrehen. Das Kissen muss also zur Körpergröße, zur bevorzugten Schlafposition und auch zu Matratze passen. Je weicher die Matratze, desto flacher muss das Kissen sein. Bei einer festen Matratze muss das Kissen lediglich die Lücke zwischen Kopf und Matratze füllen.

Allgemeine Hinweise für den Kauf eines Nackenstützkissens


  • Für die Bauchlage muss das Kissen sehr flach sein.
  • Die Rückenlage empfiehlt sich ebenfalls ein flaches Kissen, das lediglich den Kopf etwas stützen sollte.
  • Für die Seitenlage muss das Kissen etwas höher sein, damit die Schulter nicht nach vorne einklappt.
  • Wer nachts im Schlaf die Position wechselt, braucht ein Kissen, dass sich sehr flexibel anpasst, das schafft im Test bislang nur das Original Tempur Kissen.
  • Die Kissenhöhe wird im Allgemeinen ermittelt, in dem der Abstand zwischen Ohr und Schulter gemessen wird. Das ist aber nur ein ganz allgemeiner Wert, der häufig zu hoch ist. Schließlich sinkt die Schulter auch in die Matratze ein, wodurch sich der Abstand verringert.
  • Die Höhe des Kissens ist ein Aspekt, aber es kommt aber auch darauf an, wie weich das Kissen ist. Der Testsieger von Tempur passt sich so gut an die Wirbelsäule an, dass der Nacken in eine gerade Position gebracht wird. Bei billigen Visco-Kissen aus dem Discounter besteht das Problem, dass sie zu hoch und zu fest sind.



Nackenstützkissen für Bauchschläfer

TEMPUR Bauchschläfer Schlafkissen OMBRACIO

Wenn Sie Bauchschläfer sind, kaufen Sie dieses Bauchschläferkissen von Tempur, es ist für Ihre Position optimal. Es sei allerdings darauf hingewiesen, dass Menschen mit Problemen an der Halswirbelsäule besser auf dem Rücken oder auf der Seite schlafen sollten, da der Hals in Bauchlage immer leicht verdreht wird.


Nackenkissen Test: woran erkenne ich gute Qualität?


Gute Qualität erkennen Sie am Material, es sollte sich dem Kopf und Hals idealerweise vollständig anpassen und weder zu fest noch zu weich sein. Orthopäden empfehlen nach wie vor ein Kissen des Marktführers von Tempur, es gibt kein anderes Kissen, das so gut. Einige Alternativen gibt es allerdings dennoch, die wir im Folgenden noch nennen werden. Sie sind aber teilweise nicht günstiger als der Marktführer, was zeigt, dass das Original Visco Material nicht in der Billigvariante herzustellen ist.

Achten Sie darauf, dass das Kissen Luftkanäle besitzt, damit die Feuchtigkeit abtrocknen kann. Ist das nicht der Fall, besteht die Möglichkeit, dass das Kissen mit der Zeit anfängt zu riechen. Bakterien und Schimmelpilze könnten sich darin bilden. Der Testsieger von Tempur hat eine optimale optimale Belüftung, Feuchtigkeit kann abtrocknen.

Kundenmeinungen

Natürlich können Sie Meinungen zum Beispiel bei Amazon zu Nackenkissen lesen. Diese sind oft hilfreich, sollten allerdings immer auch kritisch betrachtet werden. Jeder Mensch ist anders und macht andere Erfahrungen. Das gilt vor allem für den Kauf eines Kissens. Deswegen können Sie aus diesen Testberichten vor allem Rückschlüsse auf die Materialqualität ziehen, nicht aber darauf, ob das Kissen auch für Sie persönlich das Beste ist. Mit dem Testsieger von Tempur machen Sie insofern nichts falsch, als dass sich dieses Kissen optimal anpassen kann. Selbst wenn das Kissen etwas zu dick gekauft wurde, ist das nicht ganz so dramatisch.

Gibt es einen Nackenstützkissen Test von Ökotest?


Ökotest bewertet vor allem die Materialqualität und testet auf Schadstoffe. Der Testsieger von Tempur ist Schadstoff geprüft. Hinsichtlich der orthopädischen Eignung sind die Testergebnisse von Ökotest in der Regel nicht besonders aussagekräftig.

Den letzten Test gab es im Jahre 2010, Testsieger von Ökotest damals waren folgende Modelle:

Röwa Nackenstütz-Kissen Ecco Testnote „sehr gut“ geeignet für jede Schlafposition, da teilbar - bei Amazon ansehen

Dormiente Ergopillo Med Naturlatex Gesundheitskissen

Diamona Nackenkissen Formalux

Badenia Bettcomfort Trendline Nackenstützkissen Noblesse, bestes Preis-Leistungs-Verhältnis im Test bei Ökotest. Das Kissen hat auch sehr gute Bewertungen bei Amazon und wäre eine günstigere Alternative zum Testsieger von Tempur für gesunde Menschen ohne Beschwerden. Es ist allerdings nicht annähernd so flexibel und elastisch.


Weitere Testergebnisse und Alternativen zum Tempur Nackenkissen


Badenia Bettcomfort Wasserkissen, zwar kein echtes Stützkissen, aber dennoch sehr gut bewertet. Durch die Wasserfüllung kann die Höhe individuell angepasst werden. Mehr dazu in diesem Artikel.

Multi Perfekt Traumfalter der Firma Lattoflex wird empfohlen von Aktion Gesunder Rücken e.V.

Wir empfehlen außerdem das höhenverstellbare Nackenkissen von Ebitop - lesen Sie hier einen ausführlichen Testbericht.

Fazit

Ein gutes Nackenstützkissen ist eine Wohltat, es fördert den erholsamen Schlaf und verhindert gesundheitliche Probleme, die durch eine falsche Schlafposition zustande kommen. Das Nackenkissen sollte sich optimal an den Kopf und Hals anpassen, dies gelingt vor allem mit dem Testsieger, dem Original Kissen aus Viscoschaum oder Gelschaum von Tempur. Bei allen anderen ist es umso wichtiger, die richtige Größe zu kaufen, da sie sich nicht ganz so gut anpassen.